Die Masters waren wieder erfolgreich (Danke für Bericht/Bilder, Ernst)


Würzburg, am 17.10.2015:

Hier fuhr Ernst Pawlowsky in 2015 nur ein Rennen und siegte im mixed Gig-Doppelvierer m. Stfr. der Altersklasse Mindestdurchschnittsalter ( MDA ) 55 Jahre zusammen mit Karin Bock vom Kitzinger RV, Katrin Wichert von „Neptun“ Darmstadt, Hilko Koch vom Crefelder RC und Stfr. Rosemarie Naumann, ebenfalls von der Hassia, die als Stfr. zusätzlich noch einmal erfolgreich war in einem Frauen-Gig-Doppelvierer der AK D, MDA 50 Jahre um Manuela Damm vom WSV Offenbach Bürgel.


siegreich in Würzburg ( v. l. n. r. ): Rosemarie Naumann, Hilko Koch, Ernst Pawlowsky, Katrin Wichert und Karin Bock


Mainz am 5.12.2015:


Rosemarie als Maskottchen: in Mainz wird auch die Kostümierung prämiert, hier Rosemarie Naumann zusammen mit der Stfr. Andrea aus Speyer


Der Nikolaus-Vierer in Mainz lockt immer mit einem leckeren Kuchenbuffet sowie häufig guter Konkurrenz.

Hatte sich der Masters-Männer Doppelvierer mit Günter Hoppe, Walter Breitfelder und Ernst Pawlowsky an Bord in 2014 noch einen harten Kampf mit einem Limburger Boot in der Altersklasse E geliefert, so rutschte die Mannschaft dieses Jahr in der Besetzung Günter Hoppe, Goran Gavrilovic vom Hersfelder RV, Ernst Pawlowsky und Ulf Beck vom Ersten Kieler RC mit Stfr. Rosemarie Naumann in die AK F ( MDA 60 J. ) und konnte dort souverän mit über 2 Minuten Vorsprung gewinnen.


der siegreiche Masters-Männer 4x+ in Mainz ( v. l. n. r. ): Goran Gavrilovic, Günter Hoppe, Ulf Beck, Rosemarie Naumann und Ernst Pawlowsky


In Mainz gibt es zwei Regeln: alle RudererInnen dürfen maximal zweimal starten, und in jedem Boot müssen mindestens 2 RudererInnen vom gleichen Verein sein. Die letzte Regelung machte Ernst Pawlowsky, der zusammen mit seinen erfolgreichen mixed-PartnernIn Ulf Beck und Sabine Chavez von der Kettwiger RG starten wollte, erhebliches Kopfzerbrechen, denn es mußte eine Masters-Ruderin von der Hassia gefunden werden. Leider sagten alle angefragten Ruderinnen aus nachvollziehbaren Gründen ab, und die allerletzte Möglichkeit war, die Stfr. Rosemarie Naumann zur Ruderin zu machen und eine neue Stfr. zu suchen. Die Qualitäten von Rosemarie Naumann sind eigentlich ihre zierliche Größe und ihr geringes Gewicht, doch da sie seit über einem Jahr in Wetzlar auch aktiv rudert, kam sie auf den Bugplatz des mixed Gig-Doppelvierers der AK E ( MDA 55 J. ) und hielt sich dort tapfer. Neue Stfr. wurde Andrea aus Speyer und so gelang dieser Mannschaft ein ganz knapper Sieg mit 1 Sekunde Vorsprung vor einer guten Renngemeinschaft aus Hersfeld, Offenbach und Eschwege sowie zwei weiteren Mannschaften.


Nikolausregatta Mainz 58-3: der siegreiche mixed 4x+ in Mainz ( v. l. n. r. ): Andrea, Ulf Beck, Sabine Chavez, Ernst Pawlowsky und Rosemarie Naumann


Auch Günter Hoppe bestritt ein zweites Rennen zusammen mit Achim Huber und Monika Guergouri von der Wetzlarer RG sowie Magdalena Aviv-Hesse von der Gießener RG und Stm. Rudi Axtheimer vom Flörsheimer RV im mixed Gig-Doppelvierer der AK G ( MDA 65 J. ). Auch hier gab es die schönen Mainzer Nikolaus-Radattelchen, da die Mindestzeit mit deutlich über 1 Minute unterschritten wurde.

Da Steuerleute beliebig oft starten dürfen und Rosemarie Naumann sehr begehrt ist, gewann sie noch zweimal mit Frauen-Vierern in den Altersklassen C und D, jedesmal mit Mannschaften um Manuela Damm vom WSV Offenbach-Bürgel.

Essen-Kettwig am 6.12.2015:

Zum dritten Mal in Folge zog es den Hassianer Ernst Pawlowsky und seine RuderfreundeInnen nach Kettwig, um zusammen mit Kettwiger Freundinnen auf der Nikolausregatta zu starten. In 2015 war es bis zum Samstag Vormittag unklar, ob die Regatta am Sonntag durchgeführt werden kann, denn wie bei der Lahn führte auch die Ruhr Hochwasser. Doch Wasserstand und Wetter waren den RuderernInnen gnädig.

Zuerst erfolgte der Start im mixed Gig-Doppelvierer der AK D, mit 11 gestarteten Mannschaften eins der beliebtesten Rennen der Regatta, mit Ulf Beck vom ersten Kieler RC am Schlag, Sabine Chavez von der Kettwiger RG auf 3, Ernst Pawlowsky auf 2 und Katrin Wichert von „Neptun“ Darmstadt auf 1. An den Steuerseilen saß Susanne Ulland vom Weseler RV, die den Vierer auch gut gegen die Strömung und um die Wendeboje brachte. Mit 35 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten und den weiteren Booten fiel der Sieg wieder deutlich aus.

Mit über 30 Sekunden Vorsprung konnte anschließend auch der Masters-Männer Doppelvierer der AK E ( MDA 55 J. ) gewonnen werden. Wieder saß Ulf Beck auf Schlag, Ernst Pawlowsky auf 3, Klaus Schuy vom Limburger CfW auf 2 und Hilko Koch vom Crefelder RC auf 1.

Zu guter Letzt stand noch der mixed Gig-Achter der AK D ( MDA 50 J. ) auf dem Programm. Die nicht mehr ganz so jungen Männer hatten sich mit Jutta Lolies vom RC Hamm, Frauke Wagner aus Münster, Verena Meyer zu Westrup vom RK am Baldeneysee und Antje Brückner von der Kettwiger RG verstärkt. Katrin Wichert übernahm das Steuer. In diesem Rennen gab es zwei gegnerische Mannschaften, in einer saß Ansgar Wessling, Olympiasieger im Achter 1988 in Seoul sowie weitere gute jüngere Männer und Frauen, also sehr gute Konkurrenz. Und tatsächlich ging der Sieg dann mit 5,5 Sekunden Vorsprung an das Boot mit dem Olympiasieger, der Achter um Ernst konnte aber rund 1,5 Minuten Vorsprung auf die drittplatzierte Mannschaft herausrudern.

Nach dem dritten Rennen konnten sich die RudererInnen dann auch dem Kuchen und Glühwein widmen, den es in Kettwig reichlich gab und der die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückt. Nicht zu vergessen die Stutenkerle, die jeder Teilnehmer nach den Rennen beim Aussteigen schon am Steg erhält.


der siegreiche mixed 4x+ in Kettwig ( v. l. n. r. ): Katrin Wichert, Ulf Beck, Sabine Chavez, Ernst Pawlowsky und Susanne Ulland


Mit den 4 Siegen von Mainz und Kettwig hat Ernst Pawlowsky insgesamt 20 Siege in 2015 erreicht.

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